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Live Interview und Q&A mit Nadjeschda Taranczewski und Timo Wans
Januar 21 / 12:00 - 13:00

Ein Event von ConsciousU
Wir freuen uns über die Einladung von Nadjeschda, um mit euch über Beitragsrunden und gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften ins Gespräch zu kommen – und darüber, was möglich wird, wenn Menschen als Mitglieder statt als Kund:innen zusammenfinden und wir beginnen gemeinsam zu wirtschaften.
Mi, 21. Jan. 2026, 12:00 bis 13:00 Uhr
Einwahldaten: https://conscious-u.zoom.us/j/69901496512
Aus dem Einladungstext von ConsciousU:
„Die Art und Weise, wie wir wirtschaften, prägt nicht nur unsere Märkte, sondern auch unsere Beziehungen – zu uns selbst, zueinander und zur Welt. Das klassische Modell von Angebot und Nachfrage, von Preis und Gegenleistung, hat uns in eine Logik der Maximierung und des Wettbewerbs geführt. Doch immer mehr Menschen und Organisationen suchen nach Alternativen: nach Wegen, die nicht nur Gewinne, sondern auch Verbundenheit, Transparenz und gemeinsame Verantwortung in den Mittelpunkt stellen. Was, wenn Wirtschaften nicht als Nullsummenspiel, sondern als ko-kreativer Prozess verstanden wird? Was, wenn wir nicht als Konsument:innen oder Anbieter:innen, sondern als Mitgestalter:innen eines Systems auftreten, das Fülle und Ressourcenbewusstsein feiert?
Genau hier setzen Beitragsrunden an – ein zentrales Instrument des gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens. Inspiriert von der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) und den Commons, verlagern sie den Fokus vom festen Preis zum individuellen Wert und den Möglichkeiten der Beteiligten. Statt um Verteilungskämpfe geht es darum, gemeinsam zu fragen: Was braucht das Projekt – und was kann jede:r von uns freudvoll beitragen? Dieser Ansatz macht sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt: die Unterschiede in Einkommen, Lebenslagen und Motivationen.
Unter anderem sprechen wir über die folgenden Themen:
Was sind die Grundzüge des gemeinschaftsbasierten Wirtschaftens?
Warum sind Beitragsrunden mehr als ein alternatives Finanzierungsmodell?
Was ist möglich, wenn Menschen nicht als Kund:innen, sondern als gleichwertige Partner:innen zusammenkommen, die ein gemeinsames Vorhaben ermöglichen wollen?“

