MP118 – Ökosystem-Treffen 2026 – Eine Ernte zu gemeinschaftsbasierter Regionalentwicklung

Was entsteht, wenn Menschen aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, die alle an derselben Frage arbeiten: Wie gestalten wir Regionalentwicklung gemeinschaftsbasiert – und was braucht es dafür?

In dieser besonderen Folge teilen wir die Ernte unseres Ökosystem-Treffens 2026 in der Wegwarte in Witzenhausen. Hannah Heller begrüßt die Teilnehmenden und gibt einen Einblick, wer sich versammelt hat und warum – bevor die Gruppe die Kommunen Niederkaufungen und Gastwerke besucht: zwei Orte, die auf sehr unterschiedliche Weise zeigen, was gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften im regionalen Kontext bedeuten kann.

Es folgt ein Impuls zu gemeinschaftsbasierter Regionalentwicklung: Was bedeutet es, Regionen nicht zu verwalten, sondern gemeinsam zu gestalten? Welche Strukturen tragen – und welche müssen wir loslassen?

Den Abschluss bildet ein Audio-Mitschnitt vom Treffen selbst: lebendige Ernte aus dem gemeinsamen Gespräch – Stimmen, Erkenntnisse, offene Fragen.

Eine Folge zum Mithören, Mitdenken und Wiederentdecken – für alle, die dabei waren, und alle, die es gerne gewesen wären.

Für diese Episode des MYZELIUM Podcast liegt machninell erstelltes Transkript vor. Es wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort.

Transkription

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Hallo und herzlich Willkommen zum MYZELIUM Podcast. Hier geht es um eine neue
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Art und Weise des Wirtschaftens, verbindend und lebensdienlich.
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Wir nennen es Gemeinschaftsbasiert Wirtschaften.
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Und dieser Podcast unterstützt dich
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dabei, deine Ideen und Unternehmungen gemeinschaftsbasiert umzusetzen.
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Hier teilen wir inspirierende Geschichten des Gelingens, nützliche Methoden
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und erfahrungsbasiertes Wissen aus dem MYZELIUM Ökosystem und der Wandelbewegung.
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Mein Name ist Hannah Heller und ich freue mich sehr, dass du dabei bist.
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Herzlich willkommen zur 118. Folge des MYZELIUM-Ökosystem-Podcasts.
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Heute freue ich mich sehr, dass ich Karin Walter zu Gast habe,
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meine Kollegin aus dem MYZELIUM. Herzlich willkommen, Karin.
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Hallo, Hannah. Schön, dass ich wieder dabei sein darf.
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Genau, und Karin hat mich eingeladen, weil wir heute ein bisschen zurückschauen
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wollen auf das Ökosystem-Treffen.
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Vom 18. bis zum 20. September 2026 fand das statt.
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Und zwar in der Wegwarte in Witz-Nuhausen. Und Karin hat das auch maßgeblich
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mit organisiert, mit mir zusammen und mit anderen Mitgliedern aus unserem Team,
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die den Raum da vorbereitet und gehalten haben.
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Und zwar diesmal für, ja, einerseits sozusagen das große Ökosystem,
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ganz viele Anbieterinnen, die zu uns kamen, die wir gerade begleitet,
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die wir begleitet haben,
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aber auch für interessierte Menschen, die mal reinschnuppern wollten ins MYZELIUM-Ökosystem.
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Und aber eben auch für eine ganz neue Gruppe, die da entsteht,
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nämlich die Gemeinschaftsgärtnerinnen, deren Ausbildung dort bei dem Ökosystemtreffen
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sozusagen gestartet ist.
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Und genau dadurch, dass es auch,
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so zwei Strängel gab, waren wir auch das mal richtig viele Leute.
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Wir waren 60 Menschen, die da das Wochenende mit verbracht haben und haben uns
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mit dem Fokus getroffen.
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Noch mal zu schauen, wie kann denn eine gemeinschaftsbasierte.
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Gemeinschaftsgetragene Regionalentwicklung auch aussehen.
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Und nicht nur, weil du das mit organisiert hast, Karin, sondern auch,
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weil du einfach unsere Expertin bist für gemeinschaftsgetragene Regionalentwicklung.
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Ihr könnt auch die Podcast-Folge noch mal nachhören, wo es darum auch schon
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mal ging. Die werde ich auch noch mal in der Beschreibung verlinken.
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Habe ich dich noch mal eingeladen, um uns da noch mal einen Impuls zu geben.
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Was denn gemeinschaftsgetragene Regionalentwicklung, was wir darunter verstehen
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und dann auch im Anschluss gerne,
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was damit auch dieses Projekt der Gemeinschaftswertnerinnen zu tun hat.
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Und ganz am Schluss von dieser Folge wird euch dann auch noch erwarten die Ernterunde,
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vom Ökosystemtreffen, wo die Menschen, die bei dem Ökosystemtreffen waren,
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miteinander geerntet haben, was sie denn so an Plätzen mit nach Hause nehmen
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von diesem Ökosystemtreffen.
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Da war einiges mit dabei und einiges Schönes mit dabei, aber dazu vielleicht
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mehr, nachdem wir inhaltlich eingestiegen sind mit dir, Karin.
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Bevor wir das aber tun, noch ein Blick in, ja, vielleicht eine kleine Zurückerinnerung,
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was haben wir denn dort miteinander erlebt.
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Und zwar sind wir dort in die Wegwarte angereist. Ein ganz schönes Projekt für.
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Wahrnehmende Gesellschaftsgestaltung und fürsorgendes Wirtschaften.
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Ein Ort, der auch gerade im Entstehen ist, wo auch Menschen,
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die ihren Platz in der Wandelbewegung suchen,
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reingeladen sind, dort körperlich, gedanklich miteinander im Austausch zu erforschen,
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wo denn ihr Platz sein könnte in dieser Wandelbewegung und die sie beitragen können.
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Zu der Transformation, in der wir gerade alle drinstecken als Gesellschaft,
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als Menschheit, auch als einzelne Menschen, als Gemeinschaften.
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Und genau, wir sind dort angekommen. Manche haben im Tempo geschlafen,
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manche im Zelt, manche auch auf einem Hof in der Nähe von der Wegwarte,
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manche auch in der Ferienwohnung in der Wegwarte, also ein bisschen, weil es,
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uns dann aber im Haus des Gastes oft getroffen oder eben im Bewegungsraum der
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Wegwarte und haben dort erst mal, ich erzähle jetzt erst mal aus meiner Perspektive,
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Karin, dann darfst du gerne auch noch mal teilen, was du mit den Gemeinschaftsgädeninnen erlebt hast,
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haben wir erst mal so ein bisschen angeknüpft, was sind eigentlich unsere Fragen
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an Regionalentwicklung?
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Wir haben uns natürlich erstmal irgendwie auch alle kennengelernt und miteinander
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verbunden und ein bisschen berichtet, was im MYZELIUM gerade so passiert.
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Und genau die Menschen haben sich gegenseitig kennengelernt.
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Und dann haben wir uns aber auch eben gefragt, okay, was wollen wir eigentlich
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für Fragen stellen an gemeinschaftsgetragene Regionalentwicklung?
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Weil wir dann samstags, und da wart ihr ja auch mit dabei, also die Gemeinschaftsgärtenin
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ist auch mit dabei, haben wir dann eine große Exkursion gehandelt in einem Bus,
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wo wir erst zu den, wo wir zwei politische Kommunen besucht haben,
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die Gastwerke und die Kommunen in der Kaufungen,
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wo genau zwischen, also so etwa 50, 60, 70 Leute miteinander gemeinsam wirtschaften,
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mit Kollektivbetrieben, mit einer gemeinsamen Einkommens- und Vermögensökonomie,
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ja, mit ganz viel Solidarität und, was mich auch so berührt hat,
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ganz viel Fülle und ganz viel Sicherheit im Raum für die Menschen,
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die Teil dieser Kommunen waren.
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Und dort sind wir mit unserem kleinen Reisebus angekommen, mit unserer kleinen
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Reisegruppe und haben wirklich unter schönsten sommerlichen Bedingungen fast
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noch miteinander diese Orte kennengelernt,
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und haben dort auch gepiknickt und hatten dort eine schöne Zeit.
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Es war einfach, gebannt haben die Menschen zugehört, den Menschen,
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die uns da rumgeführt haben,
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da ist Gunther und Jona und haben wirklich ganz viele spannende Fragen gestellt,
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und wir haben eben ganz viel gelernt und vielleicht auch nochmal.
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Die Fragen, mit denen wir da drauf gelegt haben, damit ihr davon ein bisschen
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auch was mitbekommt nämlich einerseits, was sind überhaupt, also warum braucht
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es eigentlich solidarische regionale Versorgungsstrukturen,
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was braucht es da auch an Rahmenbedingungen was sind Learnings,
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Was sind genau Vorteile davon? Die zweite Gruppe hat eher mit der Brille sozusagen
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an diesen Explosionen teilgenommen mit der Frage, welche Strukturen und Rollen
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sind eigentlich wichtig?
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Wie funktionieren die Kooperationen in den Regionen auch über die einzelne politische Kommune hinaus?
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Dann hat sich eine Gruppe damit beschäftigt, wie wird Beziehung gestaltet und
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wie wird mit Konflikten umgegangen, wie werden Entscheidungen gemeinsam getroffen.
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Eine weitere Gruppe hat sich die Rolle des Geldes angeschaut,
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oh Wunder, wie funktionieren die Ressourcenschlüsse innerhalb dieser regionalen
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Netzwerke und innerhalb der politischen Kommune.
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Und die letzte Gruppe, genau, in welchen Bereichen versorgen die sich eigentlich
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gegenseitig, also in Landwirtschaft, Wohnen, Pflege, Kinderbetreuung, Energie.
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Grundversorgung, Bauen, Reparieren, Mobilität, da war wirklich ganz viel dabei.
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Und genau, was sind nützliche Werkzeuge, um diese Grundversorgung miteinander aufzubauen?
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Genau, und mit diesen fünf Fragen sind wir sozusagen in diese Exklusion rein
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und haben da ganz viel geforscht miteinander.
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Und genau, Farin, vielleicht magst du erstmal so weit auch deinen Einspruch
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bis dahin von 2. April noch ein bisschen dazu nehmen.
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Danke für den Einstieg, Hanna. Ja, das sind viele Punkte.
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Ihr merkt schon, es ist ein sehr komplexes Wochenende gewesen und ich würde
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jetzt erstmal zwei Sachen machen, nämlich erstmal kurz erklären,
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was sind eigentlich die GemeinschaftsgärtnerInnen,
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und wie die in das Wochenende eingeflochten waren.
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Und dann ist es natürlich richtig spannend, auf diese Fragen zu schauen,
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die wir dort erforscht haben,
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und die ganz exakten Ergebnisse von den Gemeinschaften vor Ort sind sicherlich,
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wirklich nochmal einen eigenen Podcast wert, weil diese Nordhessische Struktur,
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auch eine ganz eigene ist, die ja auch,
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historisch gewachsen ist aus bestimmten Bedarfen heraus,
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Und wir vorher so ein Stück weit geschaut haben, was ist denn eigentlich allgemein
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auch in dem Feld gemeinschaftsbasierte Regionalentwicklung irgendwie denkbar,
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nötig, möglich, gibt es schon etc.?
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Also erstmal zur Rolle der Gemeinschaftsgärtnerinnen. Das ist ein von der Deutschen
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Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördertes Projekt, was wir als Mäzidium durchführen dürfen,
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wo wir jetzt insgesamt 25 Menschen begleiten da drin in einem einjährigen berufsbegleitenden
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Lernprozess, in ihrer Rolle als Gemeinschaftsgärtnerinnen unterwegs zu sein.
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Und das heißt, das sind Menschen, die zum Beispiel Mitglied sind in einem Mitgliederladen, in einer Solabi,
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in irgendeiner Form von gemeinschaftsgetragener Struktur, in einem Kulturort,
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der gemeinschaftsbasiert funktioniert, in einem Coworking Space,
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in der Verarbeitung, wo auch immer.
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Also es sind Menschen aus ganz unterschiedlichen Versorgungsbereichen,
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die gemeinsam haben, dass sie gemeinschaftsgetragenen Strukturen kennen und darin aktiv sind.
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Und das sind Menschen, die quasi nicht den Betrieb am Laufen halten,
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also nicht das Brot backen, nicht das Gemüse anbauen, nicht die Klamotten bestellen oder Musik machen,
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sondern die oft in dieser Rolle sind, die Gemeinschaft am Laufen zu halten,
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die Gemeinschaft zu pflegen,
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weil das eine Aufgabe ist, die die eigentlichen Inhaberinnen oder die eigentlichen
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UnternehmerInnen oft auch natürlich überfordert.
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Also das haben wir oft das Problem, dass irgendwie in gemeinschaftsgetragene
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Betrieben alle Rollen oft auf wenige Personen fallen.
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Und das Ziel des Ganzen ist, dass wir dieser Rolle, die es meistens sowieso schon gibt.
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Ein Gesicht geben, eine Rollenbeschreibung geben, sie sichtbarer machen,
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weil es ist auch oft eine unsichtbare Arbeit, die da passiert und die Menschen
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darin begleiten, diese Rolle gut auszufüllen. Und das tun wir in diesem Jahr in vier Bereichen.
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Das eine ist, erst mal sich dieser eigenen Rolle auch bewusst zu werden.
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Die ist oft herausfordernd. Also die Frage, was will ich selber da eigentlich drin?
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Welches Mandat habe ich in der Gruppe? Was ist, wenn ich so eine Gruppe auch
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ein Stück weit an die Hand nehme und sie in diesem Prozess begleite,
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der Gemeinschaftsbildung?
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Und wie gehe ich mit meinen eigenen Kapazitäten gut um? Wie kann ich auch meine
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Rolle so stärken, dass ich vielleicht an einen Punkt komme und sage,
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hey, ich möchte auch für diese Arbeit gerne ein Stück weit entlohnt werden,
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um nicht immer alles im Ehrenamt organisieren zu müssen.
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Der zweite Teil ist das, was den
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Kern ausmacht, nämlich das ganze Feld Gemeinschaft bilden und begleiten.
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Da geht es darum, wie bereite ich eigentlich wirklich gute, verbindende und
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ergebnisorientierte Treffen vor, moderiere und protokolliere die gut.
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Wie schaffe ich es in der Gruppe, eine sinnvolle Entscheidungsstruktur einzuführen?
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Wie gehe ich mit Spannungen und angehten Konflikten um und kann da Dinge lernen,
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niedrigschwellig auch da wirksam Angebote zu machen, bevor Dinge explodieren?
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Und wie kann ich eine Gruppe darin begleiten, eine lernende Gruppe zu sein und zu bleiben?
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Und nicht zuletzt das Spezialgebiet von uns als MYZELIUM ist,
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die Frage, wie kann ich das ganze Thema gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften,
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wirklich stärker auch verankern, also nochmal ein Stück weit besser verstehen,
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was heißt das eigentlich, welche Kultur, welche Paradigmenwechsel steckt dahinter,
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wie kann ich das noch besser kommunizieren, was wir hier eigentlich mit einem
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gemeinschaftsgetragenen Unternehmen anders machen.
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Ganz viel auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Geld, also wie geht es mir
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mit Geld, wie kann ich eine gute Geldkultur in meiner Gemeinschaft etablieren,
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wie kann ich ein sinnvolles Mitgliedermodell für meine Gemeinschaft mitentwickeln,
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wie kann ich Kommunikation und Kampagnenarbeit für mein gemeinschaftsgetragenes
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Unternehmertum oder für die Gruppe, in der ich unterwegs bin,
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gut gestalten und nicht zuletzt auch die ganze Kunst der Beitragsrunde vertiefen.
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Das ist eine Lernreise, die wir machen in zwei getrennten Gruppen.
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Eine mit einem starken Schwerpunkt auf Ernährung und Versorgung und die anderen
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mit einem starken Schwerpunkt auf dritte Orte und Kultur.
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Ja, vielen Dank, Karin. Ich glaube, das wird auf jeden Fall auch nicht das letzte
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Mal gewesen sein, was wir zu den Gemeinschaftsgärtnerinnen gesprochen haben.
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Genau, weil das Projekt wird uns ja noch länger begleiten und ich habe auch
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total Lust, mal ein paar Gemeinschaftsgärtnerinnen oder angehende Gemeinschaftsgärtnerinnen
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hier einzuladen und von denen auch selbst Eindrücke zu bekommen von ihrer Ausbildung. Genau.
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Ja, und dann habe ich dir versprochen oder euch versprochen,
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auch ein Stück weit Inhalt mal reinzugeben,
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eher aus einem allgemeinen Blick, weniger mit ganz konkreten Ergebnissen von
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vor Ort, weil ich finde es durchaus wert, sich diese Regionen,
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die Ergebnisse tatsächlich nochmal extra anzuschauen.
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Und ich finde es jetzt aber als Vorarbeit dazu richtig wertvoll,
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einmal kurz sich die Frage zu stellen,
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warum braucht es denn zwischen CSX-Betrieben auch irgendeine Form von gegenseitiger
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Solidarität, gegenseitiger Absicherung und wie kann das eigentlich ganz konkret
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aussehen und was gibt es da schon?
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Oder was so ganz klassisch ist bei gemeinschaftsgetragenen Betrieben,
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ist, dass das oft sehr kleine Betriebe sind mit einem sehr hohen ökologischen,
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sozialen, idealistischen Anspruch,
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wenig Mitarbeitenden und natürlich dem Wunsch auch gute Löhne zu zahlen.
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Das heißt, das Verhältnis zu großen Konzernen, die Overhead-Kosten relativ hoch
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sind, also die Fixkosten im Vergleich zu dem, was vielleicht angeboten oder verkauft wird,
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und dass da ein wesentliches Problem drin liegt.
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Dass der Größe, also dass es keine Skaleneffekte gibt und dass,
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ja, Punkt, dass es keine Skaleneffekte gibt.
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Ich benenne erst mal die Probleme und dann komme ich auf die Lösungen.
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Ein zweites wichtiges Problem, was auch viele Solaris gerade erleben,
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ist nach dem ersten großen Boom, ist, dass es gar nicht leicht ist,
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die Mitglieder zu halten.
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Solavi ist einfach auch erstmal, so wie es gerade gestrickt ist,
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für bestimmte Milieus leicht zu erreichen, weil es ist zeitaufwendig,
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es ist an bestimmte Tage gebunden.
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Es braucht eine gewisse Fähigkeit, sich auf irgendeine Form von Gemeinschaft einzulassen.
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Und das ist oft ein Problem. Dann ist es meist so, dass diese ganzen Betriebe,
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oft von Pionierinnen gestemmt werden und wenn die wegbrechen,
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werden diese Personen selten ersetzt und Sachen brechen zusammen.
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Was aber auch ein Problem ist, wenn mal irgendwas dem Betrieb passiert,
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was durch die Gemeinschaft nicht aufgefangen werden kann. Keine Ahnung,
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der gesamte Betrieb fackelt ab und ist nicht durch eine gute Versicherung abgedeckt.
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Dass dann es kein Netz zwischen den Betrieben gibt, um sich gegenseitig zu unterstützen und abzufangen.
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Ein weiteres Problem sind Kosten für Räume und Boden.
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Dass es da oft viel Geld reinschließt und es da keine Eigentumsstrukturen gibt,
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die miteinander organisiert sind und damit Kosten sparen.
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Und nicht zuletzt auch, je mehr Solavis entstehen, die vielleicht auch zum Beispiel
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oder gemeinschaftsbasierte Betriebe in einem Ort entstehen, die natürlich auch
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ein Stück weit um Menschen, Mitglieder konkurrieren.
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Das sind so sechs Faktoren, die oft schwierig sind und die ist relativ leicht,
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wenn man sich mal Gedanken darüber macht, abzupuffern.
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Also die man sehr leicht abpuffern kann, wenn man sich mal Gedanken darüber
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macht, was es dafür für Strukturen braucht.
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Und dahinter steckt so ein Gedanke, dass es total sinnvoll ist aus ökologischen
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und aus Krisenvorsorgegründen,
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dass eine Region eine vernetzte Versorgungsstruktur braucht.
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Also dass es wichtig ist, dass das Getreide, die Bäckerei,
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der Betrieb, der die Aufstriche macht oder die Herstellung von Stoffen,
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die Schneiderei, der Vertrieb, das Design, dass das relativ nah beieinander liegt.
0:17:09–0:17:13
Damit auch eine soziale Bindung entstehen kann, damit eine Kooperation entstehen
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kann, damit wirklich so ein System entsteht von, hey, wir gucken,
0:17:16–0:17:19
dass wir hier gemeinsam wirklich Versorgung organisieren.
0:17:20–0:17:25
Und ja, und da geht es auch darum zu sehen, wo, also was braucht es da eigentlich?
0:17:25–0:17:29
Es gibt kaum noch Verarbeitungsstrukturen, Zwischenverarbeitungsstrukturen in
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Deutschland, die ganzen Mühlen etc.
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Alles weggebrochen und aber auch zu sehen, dass wenn Menschen sich zusammentun,
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auch Strukturen entstehen können,
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die auch Geld wieder in der Region halten, zum Beispiel wie das bei.
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Bürgerenergiegenossenschaften zum Beispiel ist. Worum geht es?
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Es geht darum, nicht in so eine romantische regionale Autarkie zu fallen,
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sondern es geht zu gucken, was ist sinnvoll, regional zu organisieren,
0:17:59–0:18:05
und was ist sinnvoll oder notwendig, überregional zu koordinieren,
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zu vernetzen, weil die Regionen natürlich sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen.
0:18:10–0:18:16
Und da wirklich aber nach dem Prinzip zu handeln, so regional wie sinnvoll,
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so überregional wie nötig und das als ein polyzentrisches System auch sich zu denken.
0:18:23–0:18:29
Das heißt, überschaubare Verbünde herzustellen, in denen zum Beispiel Wissen
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geteilt wird, Werkzeug, Infrastruktur,
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gegenseitige Absicherung, Kapital und eigentlich auch tatsächlich die Idee,
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wie wir es auch in der Exkursion gesehen haben, tatsächlich im Verbund Strukturen zu haben, die,
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bestimmte Geldflüsse gar nicht mehr nötig machen.
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Das ist sozusagen ein Spoiler für den Podcast, der vielleicht noch kommt.
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Zu sagen, wir machen einen Verbund, das ist relativ einfach,
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der kann als Verein organisiert sein, indem die Mitglieder gegenseitig sich
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versprechen, sich zu versorgen.
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Und man kann dazu gehören eine Kita, eine Tagespflege, ein Baukollektiv,
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ein Verwaltungsbüro, ein Öffentlichkeitsbüro, was auch immer.
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Also alles Bedarf wird innerhalb von einem System gebraucht werden und man kann
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die einfach anbieten und untereinander quasi sich ermöglichen.
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Das ist die klassische Verbundstruktur, die es auch international an vielen
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Stellen gibt, wie bei Hansalin zum Beispiel.
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Und dann hat man wie so eine Art Verbundstruktur, die natürlich nach außen hin
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auch noch eine Bilanz hat und auch Steuern zahlt, aber nach innen ganz viel
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miteinander organisieren kann.
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Und wichtig ist, solche Strukturen aufzubauen, bevor alles zusammenbricht.
0:19:53–0:19:56
Und da gibt es bestimmte Bausteine, die ich euch kurz noch erzählen möchte,
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die ich spannend finde. Genau.
0:19:59–0:20:03
Achso, ich möchte gerne noch so ein paar wesentliche Punkte benennen,
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die ich richtig wichtig finde, die passieren sollten oder die relativ einfach zu machen sind.
0:20:08–0:20:16
Das erste ist, tatsächliche spürbare Entlastung im Betrieb zu schaffen durch Kooperationen.
0:20:17–0:20:22
Das heißt, die Fixkosten dadurch zu senken, dass gemeinsame Arbeit stattfindet.
0:20:22–0:20:27
Sowas wie Verwaltung, Buchhaltung, IT, Rechtsberatung, Logistik,
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Mitgliederkommunikation, was auch immer. Also alles, was alle machen müssen sowieso.
0:20:33–0:20:37
Wo es aber total sinnvoll ist, dass es da vielleicht eine Person oder zwei Personen
0:20:37–0:20:40
gibt, die das für alle macht. Wie zum Beispiel für alle Solarwies in der Region
0:20:40–0:20:42
oder für alle anderen gemeinschaftsgetragenen Betriebe.
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Und da es auch Entlastungen stattfinden, dadurch, dass es eine bezahlte Person
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gibt auf Koordinationsebene, die guckt, was braucht es denn und dafür sorgt,
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dass es diese Angebote auch wirklich gibt.
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Entlastung kann auch stattfinden dadurch, dass sich verschiedene Strukturen
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zusammentun und gemeinsam planen, was gebraucht wird. Das ist im Lebensmittelbereich
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eigentlich relativ einfach und wird auch international an verschiedenen Stellen gemacht.
0:21:08–0:21:12
Und dann natürlich das System des Kommensverbundes zu denken,
0:21:13–0:21:17
dass wenn man Mitglied wird, zum Beispiel in der Kita, die gemeinschaftsbasiert
0:21:17–0:21:22
ist, in der Solawi, in einem Klamottenladen, dass die eine gemeinsame Beitragsrunde
0:21:22–0:21:25
machen, was den Aufwand für alle total senkt.
0:21:26–0:21:32
Ein Beispiel dafür ist das Solavi-Netz wäre alleine, was wir hier in der Region
0:21:32–0:21:36
in Nordhessen gegründet haben. Vor allem der Hannes Wüllenweber hat es ins Leben
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gerufen aus der Einsicht, dass es diese Strukturen braucht.
0:21:39–0:21:43
Und ein erstes großes Projekt war zum Beispiel, Menschen einzuladen,
0:21:43–0:21:47
die in all diesen Solavis, in all diesen zwölf Solavis, die da Mitglied sind,
0:21:47–0:21:51
die einzuladen und gemeinsam eine Solavi-Botschafterin-Entschulung zu machen.
0:21:52–0:21:56
Und die sind alle gemeinsam losgezogen, um für das Prinzip Solavi und für die
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jeweiligen Solavis Werbung zu machen und damit auch Spaß und Gemeinschaft zu
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schaffen in dieser Unterstützungsstruktur.
0:22:03–0:22:08
Das Zweite ist, wirklich konkrete Absicherungen zwischen den Betrieben möglich zu machen.
0:22:08–0:22:14
Dazu gehören solche Sachen wie Risikofonds, wo Hansa Lim zum Beispiel so eine
0:22:14–0:22:19
Regelung hat, einen bestimmten ganz geringen Prozentsatz der Einnahmen einzusammeln,
0:22:20–0:22:24
und sobald ein Betrieb einen Ernteausfall.
0:22:25–0:22:29
Von 50 Prozent hat, gibt es ein automatisches Verfahren, dass dieser Betrieb
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Geld bekommt, um den Verlust auszugleichen und er muss dafür nicht mal einen Antrag stellen.
0:22:35–0:22:37
Das heißt, es gibt nicht so eine Anfrage, mir geht es scheiße,
0:22:37–0:22:42
könnt ihr mir helfen, sondern es gibt einfach automatisierte Unterstützungsstrukturen.
0:22:42–0:22:47
Dann das klassische Prinzip, was wir kennen, Kosten, Kostendeckung und Warenpreis
0:22:47–0:22:52
wirklich zu entkoppeln durch Umlagefinanzierung, das auch in ein System zu bringen.
0:22:52–0:22:57
Das ist zum Beispiel denkbar auch in Nordhessen, wenn Erzeuger,
0:22:57–0:23:01
Bio-Läden, Großhandel, ich bin ganz viel im Ernährungsbereich unterwegs, wie ihr merkt.
0:23:01–0:23:06
Zum Beispiel gucken, gehen die diesen Schritt tatsächlich, zu gucken,
0:23:06–0:23:10
welche Kosten haben sie eigentlich, was bedeutet das am Ende,
0:23:11–0:23:15
für Preise im Laden oder auch für Mitgliederstrukturen in gemeinschaftsgetragenen
0:23:15–0:23:20
Läden, aber untereinander auch durch eine gemeinsame Beitragsrunde ihre Kosten
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auch miteinander decken.
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Und nicht zuletzt zu gucken, wie schaffen wir es, Boden aus Privateigentum und
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Profitmaximierung rauszuholen.
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Da gibt es viele Anteziwi, Bioboden etc.
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Das,
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dritte ist, und auch das letzte, ist die Beziehungsarbeit und die Bindung und
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die Verbindlichkeit untereinander.
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Und deswegen auch das Regionale. Regional sich zu kennen gegenseitig ist einfach,
0:23:54–0:23:59
das A und O, füreinander einzustehen und ein gemeinsames Versorgungsversprechen
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wirklich auch einzugehen,
0:24:01–0:24:04
und dann aber auch so gestufte Mitgliedschaften zu ermöglichen,
0:24:04–0:24:07
Also nicht gleich komplett irgendwie alles mitmachen zu müssen,
0:24:07–0:24:11
sondern auch erstmal nur eine kleine Sache irgendwie mitzumachen und da drin
0:24:11–0:24:14
in dieser Verbindung auch eine gute,
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Governance-Struktur zu haben,
0:24:16–0:24:20
die konfliktsfähig ist und die es möglich macht, Rollen zu ersetzen.
0:24:21–0:24:24
Ich möchte euch jetzt ganz kurz noch zwei Minuten einen Überblick geben,
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was eigentlich gerade schon entsteht in Deutschland, weil in diesem Feld CSX
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Regionalentwicklung ist wirklich viel Bewegung drin, wie Hannah schon gesagt hat.
0:24:34–0:24:38
Und wir sind da mit MYZELIUM nicht alleine. Das ist ganz wichtig zu sehen.
0:24:38–0:24:42
Im Bereich Beratung und Gründung gibt es natürlich auch das Netzwerk Solidarische
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Landwirtschaft, was gerade für Solaris
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auch sehr viel Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufgebaut hat.
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Und es gibt das CSX-Netzwerk, was auch zunehmend Beratung und so eine Art Losenstelle
0:24:56–0:25:02
übernimmt, um Menschen an die richtige Stelle zu bringen, die gerne CSX voranbringen wollen.
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Es gibt ganz spannende Projekte im Bereich Geld und Boden und Eigentum.
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Da gibt es die Regionalwelt AGs, es gibt Kulturland, Bioboden und ganz neu auch
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die Stiftung Gemeinschaft getragen, die es sich zum Ziel gesetzt hat,
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Strukturen und Infrastruktur mit aufzubauen.
0:25:23–0:25:26
Die Gemeinschaftsgetragenswirtschaft möglich machen. Schaut euch da die Webseite mal an.
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Und es gibt tatsächlich auch viele regionale Verbünde.
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Also neben dem Freien Fluss im Wendland oder auch dem Freien Fluss hier zwischen,
0:25:36–0:25:39
den nordhessischen Kommunen,
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die ich vorhin als Verbünde bezeichnet habe,
0:25:43–0:25:48
gibt es auch in Freiburg gerade ein spannendes Projekt, das KEWI-Projekt,
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wo neun Betriebe sich zusammenschließen, um miteinander solidarisch zu wirtschaften
0:25:53–0:25:58
und da erste Experimente miteinander machen, über die einzelnen Betriebe hinaus
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wirklich solidarische Strukturen aufzubauen.
0:26:01–0:26:07
Und nicht zuletzt das Netzwerk in München, was sich um eine alteingesessene Genossenschaft, die,
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die Tagweltgenossenschaft bildet, mit der Frage, wie können wir auch da über
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gemeinschaftsgetragene Strukturen eigentlich die regionale Bioversorgung auf
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stabilere Füße stellen.
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Das nochmal dazu. Also es passiert ganz viel. Wenn ihr Fragen dazu habt,
0:26:23–0:26:26
meldet euch gerne, wenn ihr da mehr darüber wissen wollt.
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Da gibt es ganz tolle Dinge, wo man sich einbringen und mitmachen kann.
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Ich glaube, ihr habt alle gehört, dass da wahnsinnig viel Wissen erstmal da
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ist, viel Erfahrungswissen da ist, viele Strukturen auch schon da sind.
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Genau. Und gleichzeitig sie oft noch nicht sichtbar sind, also für eine größere
0:26:46–0:26:50
Öffentlichkeit und auch gerne noch weiter wachsen dürfen, damit wirklich auch,
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mehr Menschen in so eine solidarische Verwörung miteinander reinkommen.
0:26:55–0:26:59
Und wenn ihr jetzt das Gefühl habt, es drängt eure Vorstellungskraft,
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was ihr gerade gehört habt, dann ist das ganz normal und.
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Wurde auch so geteilt bei der Ernte ganz oft, am Ende dieses Ökosystemtreffens,
0:27:12–0:27:17
dass einfach ganz viele neue Einblicke und neue Erfahrungs- und Vorstellungsräume
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da eröffnet wurden und das war wirklich reich zu erleben.
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Und deshalb bedanke dir Karin erstmal an dieser Stelle für deinen Wissensschatz,
0:27:27–0:27:31
den du hier einmal zusammengefasst in der Essenz auch zugänglich gemacht hast,
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den Hörerinnen und Hörern.
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Und jetzt, genau, werde ich euch einladen auf eine kleine Reise zurück in die
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Wegwarte in den September, in den 20.
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September hinein, wo wir uns gemeinsam nochmal miteinander in den Kreis gesetzt
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haben und gefragt haben, was waren eigentlich die Chatsse, was habt ihr mitgenommen?
0:27:50–0:27:54
Und das war einerseits, wir durften das sozusagen auch an einem Schatz,
0:27:54–0:27:58
den sie tatsächlich auf dem Weg, aus den Exkursionen mitgenommen hatten,
0:27:59–0:28:04
noch mal symbolisch in die Mitte legen, was sie denn für sich so einsammeln
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durften über dieses Wochenende. Und das sind ganz bewegende.
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Beiträge, die wir euch jetzt einmal als Video-Mitschnitt hier zur Verfügung
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stellen, zum Reinhören und,
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ja, um ein Gefühl zu bekommen, was wir da miteinander erlebt haben und euch
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natürlich Lust zu machen, auch näher zu kommen an uns heran und vielleicht beim
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nächsten Ökosystemtreffen 2027 auch mit dabei zu sein.
0:28:29–0:28:32
Ja, Karin, erstmal danke an dieser Stelle. Wir verabschieden uns jetzt mal und
0:28:32–0:28:37
ich leite über in den Audio-Mitschnitt der Ernte.
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Mit den anderen zu teilen, was ihr mitnehmt an Erkenntnis, an offenem Ende,
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an Klarheit, was auch immer es ist.
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Mit den anderen zu teilen, eine Sache, versucht euch wirklich auf eine Sache
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zu beschränken und wie ihr geht.
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Das könnt ihr noch dazu lehnen. Also wirklich für jede Person eine Espresso ist dann. Nein.
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Eine Sache. Naja. Genau.
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Ich fange mal an. Okay? Gut.
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Wir geben wieder das Mikro rum. Vielleicht nutzen wir es als Podcast,
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vielleicht auch nicht. Mal gucken, wie intim das hier wird.
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Und wie, genau. Wie intim das ist. Aber was...
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Also was mein Schatz ist, wirklich dieses Wochenende, ist, dass nochmal ganz
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viele neue Leute auch, also dass ich viele ganz neue Leute kennenlernen durfte
0:29:28–0:29:33
und die auch jetzt wieder, genau, und wir diesen Schatz heben durften, gestern auch so viele,
0:29:34–0:29:39
ja, so unsere eigene Vorstellungskraft zu erweitern, in dem wir diese Kommunenarbeit
0:29:39–0:29:41
auch kennengelernt haben. Und ich glaube, das...
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Mit euch erlebt zu haben und dann wieder, dass das raus in die Welt darf.
0:29:46–0:29:50
Also, dass das möglich ist und dass ihr das mitnehmt.
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Das ist so mein großer Schatz, mit dem ich hier rausgehe.
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Das ist eine Pusteblume, die ich nicht puste, weil dann muss ich kehrt nachher.
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Noch fliegen sie nicht weg. Die lasse ich nachher fliegen, draußen. Und wie gehst du?
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Richtig gut ausgeschlafen. Ich bin richtig erholt.
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Gestern hättet ihr mich nicht fragen dürfen, aber heute geht es mir richtig
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gut und ich bin eigentlich fit und ja, habe Energie. Cool.
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Ich habe mein Blatt draußen vergessen.
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Der Louis hat mir nämlich ein wunderschönes Blatt und da hing eine Frucht dran.
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Und ich fand, das ist so bedeutend, weil ich gehe auch mit so einer reichen
0:30:31–0:30:34
Ernte und so einer Fülle mit nach Hause. Genau.
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Und das wäre jetzt mein Gegenstand, den ich da hingegangen hätte.
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Aber jetzt nehme ich den mit nach Hause, weil der liegt nämlich neben meinem Rucksack.
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Und ich gehe wirklich mit ganz vielen Eindrücken nach Hause und ich glaube,
0:30:47–0:30:51
ich brauche auch noch die nächsten Tage und Wochen, um das alles zu verarbeiten.
0:30:52–0:30:56
Im wahrsten Sinne des Wortes, weil ich auch so viele tolle Aufnahmen von euch
0:30:56–0:30:59
gemacht habe und so viele Projektideen dann auch gehört habe.
0:31:00–0:31:04
Und obwohl ich nur so kurz da war, fand ich, das war wirklich so ein ganz erfrischendes
0:31:04–0:31:07
Wochenende. Also eigentlich waren es ja nicht mehr als 24 Stunden, die ich hier war.
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Aber ich gehe auf jeden Fall erfüllt und bin froh, dass ich euch alle kennengelernt habe.
0:31:14–0:31:18
Ja, ich habe hier ein Strauß Kleeblätter. Die sehen alle unterschiedlich aus.
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Und für mich war das so die Metapher für die Gemeinschaft, die auch ganz bunt
0:31:25–0:31:30
ist und wie wir auch ganz bunt hier reingewürfelt sind. Genau, und ich gehe...
0:31:31–0:31:36
Ja, mit einem reichen, ja, reich beschenkt von auch den Eindrücken,
0:31:36–0:31:38
die wir hatten, auch gestern in den Kommunen.
0:31:38–0:31:43
Ich fand, das war so richtig, auch gerade so die gemeinsame Ökonomie und das
0:31:43–0:31:47
Geld zusammenwerfen, das hat mich echt nochmal richtig, ja, auf einer anderen
0:31:47–0:31:50
Ebene abgeholt, ganz tief im Herzen, genau.
0:31:51–0:31:55
Und ich will mich auch bei euch bedanken, wie toll das hier mit euch geklappt
0:31:55–0:31:58
hat, wie toll ihr euch alle eingebracht habt, wie das mit den Diensten so wirklich,
0:31:59–0:32:01
richtig auch entlastend war für uns.
0:32:02–0:32:06
Genau. Ja, und freue mich, das Wochenende mit euch gemacht zu haben.
0:32:06–0:32:08
Achso, ich muss das noch erleben.
0:32:09–0:32:12
Das ist vielleicht eine ganz gute Überleitung. Ich habe auch ein Kleeblatt,
0:32:12–0:32:14
das sieht jetzt nicht mehr so gut aus, weil es ist aus Niederkaufungen.
0:32:15–0:32:20
Mein Bestes getan, in meiner Tasche habe ich es mit mir rumgetragen und das habe ich.
0:32:22–0:32:26
Aus einem Bereich, wo der Asphalt so aufgebrochen ist, wo so ein bisschen Erde
0:32:26–0:32:30
sich angesammelt hatte und war für mich so ein Symbol, vielleicht Strukturen aufzubrechen.
0:32:30–0:32:34
Und es war einfach so ein schönes Bild in diesem Ort, wo so viel passiert,
0:32:34–0:32:39
Gemeinschaft passiert und auch schon so lange, dass ich da gedacht habe, das nehme ich mit.
0:32:40–0:32:43
Und das ist auch das, glaube ich, was ich mitnehme, weil ich ja selber in einem
0:32:43–0:32:48
Wohnprojekt lebe. Ich habe hier so viel gelernt, weil ich auch die Orte da gestern erleben konnte.
0:32:48–0:32:52
Und auch jetzt hier so in dem ganzen Hosting-Prozess heißt es,
0:32:52–0:32:54
oder im Hosting, habe ich sehr, sehr viel gelernt.
0:32:55–0:32:56
Genau, und bin da sehr dankbar.
0:32:58–0:33:04
Ich glaube, ich nehme das. Hier in der Wegwarte im Garten, wenn man da guckt,
0:33:04–0:33:10
da gibt es eine Spirale und die ist aus dem Gras so geflochten.
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Nur muss man sich vorstellen, dass hier noch überall quasi die Enden in der
0:33:16–0:33:21
Erde drin sind und sich dann in so einer Spirale anordnen.
0:33:22–0:33:25
Und das fand ich einfach ein wunderschönes Bild, was von dem,
0:33:25–0:33:30
was hier passiert ist. dieses Wochenende, dass alle ihre eigenen Wurzel und
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mit ihrem eigenen hierher gekommen sind und sich das als so ein Netz verflechtet.
0:33:35–0:33:39
Und genau, ich beschäftige mich auch viel mit Ästhetik und habe gemerkt,
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dass das im Leben einen sehr hohen Stellenwert hat, nachdem ich es lange verbannt
0:33:46–0:33:47
habe, auch aus meinem Leben.
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Und habe gemerkt, dass da so eine ganz, habe gelernt jetzt am Wochenende,
0:33:52–0:33:57
dass hier so eine ganz eigene Ästhetik auf einer ganz anderen Ebene als dieser
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visuellen entsteht, die wunderschön ist, herzerwärmend.
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Ja, ich habe ein Wegerichblatt, Breitwegerich, das ist ja eine sehr starke Heilpflanze.
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Und ich mache ja auch so Wildkräuterwanderungen und da sage ich immer,
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der Wegerich wacht über die Wege.
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Er hilft bei allem, was dem Wanderer zustoßen kann.
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Und in diesem Sinne möchte ich dieses Wegerichblatt auch als Symbol verstehen,
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dass er über unsere Wege wachen möge, die wir jetzt gehen.
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Und ich gehe auch mit der Aussicht, dass sich da Wege geöffnet haben für mich.
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Ja, ich habe unterwegs ein Stöckchen aufgelesen, was so an vielen Stellen irgendwer
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oder irgendwas schon ziemlich glatt geschubbelt haben.
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Und ich habe gemerkt, dass jetzt im Laufe des Wochenendes hat sich mein Verständnis
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und meinen Wirtschaften deutlich geschärft.
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Und dennoch hat es noch so ein paar kleine Ecken und Brüche und so,
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wo halt die anderen Ästchen vorher dran waren.
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Und was ich für mich mitnehme ist, dass ich einfach total Lust habe,
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für mich selber, in mir selber so manche Themen noch zu schärfen.
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Wie zum Beispiel, ich hatte es eben in der Kleingruppe schon erzählt,
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wie das Thema Geldarbeit.
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Ja, und deswegen lasse ich diesen kleinen Stock jetzt hier.
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Ja, ich habe ja eine kleine Dolde herbstlich vertrocknet und es hat mich schon
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ganz schön angestrengt,
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da ich mit den Themen jetzt so nicht so in der letzten Zeit umgegangen bin und,
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fand ich dann doch teilweise sehr trocken,
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wie dieses Geäst hier.
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Aber jetzt immer mehr habe ich jetzt feststellen können, wie viel Potenzial
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in den einzelnen vertrockneten Samen drin ist.
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Und ich habe total Lust gekriegt, die jetzt der nächsten Zeit zu wässern,
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diesen trockenen Stoff zu wässern und daraus blühende Samen.
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Glühende Pflanzen wachsen zu lassen. Ja, da freue ich mich schon drauf.
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Bin sehr zuversichtlich, dass schöne Sachen entstehen können. Danke.
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In den Gesprächen mit den Teilnehmern hier auf dem Treffen und eben gestern
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in den Besuchen der beiden Gemeinschaften ist mir klar geworden,
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wie viele Inseln des Neuen es eigentlich gibt.
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Und das empfand ich als unglaublich ermutigend.
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Und jede Initiative, all das steht ja eigentlich für dieses Neue schon.
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Und jede einzelne Insel wird eine Säule sein, wenn das Alte wegbricht.
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Und ich habe die Nuss gewählt, weil es letztendlich geht um Fülle und ein gutes Leben für alle.
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Und das schaffen wir gemeinsam mit jeder neuen Insel. Ich habe drei Blätter.
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Ein Blatt ist ein altes Blatt. Das andere, das ist eins im Herbst,
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das ist für mich die Gegenwart. Das andere ist das, was entstehen möchte.
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Und ich habe sie mit einem Grasfaden zusammengebunden, weil sie alle miteinander verbunden sind.
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Und das, was mich am meisten überrascht hat, ist, wie viel Vergangenheit ich
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hier für mich gefunden habe.
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Also ich war schon mal bei den Gastwerken. Ich habe gemerkt,
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wie gut es mir tat, da dort hinzukommen und einen Abschluss zu finden für Sachen,
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die in der Vergangenheit liegen.
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Und besonders beschenkt fand ich mich durch die Band, die gestern gespielt hat.
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Weil ich habe gemerkt, da kamen viele Gefühle hoch, die ich schon kenne,
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aber die ich gerade nicht mehr fühle.
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Und ich merke, diese Gefühle zu fühlen und auch dann zu handeln gibt super viel
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Energie. Also ich bin richtig gedankbar dafür.
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Aber ich finde alle drei Sachen cool, dass sowohl Vergangenheit,
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Gegenwart und was entstehen kann, hier ist eine schöne Kombination.
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Boah, ich finde es echt schwer, Worte zu finden. Ich fühle mich auch so reich,
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beschenkt und bin immer wieder so, das ist so witzig, weil ich immer wieder
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so überrascht davon bin.
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Also ich kenne das Mycille eben jetzt ja schon länger und Hannah noch länger
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und trotzdem bin ich immer wieder so, wow, das geht ja auch.
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Und da geht so viel auf in mir.
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Und ich habe gerade einen Apfel geklaut und den gegessen und sehr genossen.
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Und dann dachte ich so, oh shit, jetzt muss ich echt dringend zurück.
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Und dann war am Ende eben noch so ein Kern übrig.
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Und irgendwie finde ich, hatte das so was Schönes, Zyklisches,
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sondern wieder Erinnern und eben dieses, was Helga auch vorhin gesagt hatte,
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was mich auch so berührt hat, dieses, wir geben der Erde auch was zurück.
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Und irgendwie, ich habe jetzt einen Apfel gegessen und dann habe ich die Kerne
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wieder in die Wiese geworfen und einen habe ich euch jetzt mitgebracht.
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Ja, dass eben aus diesem vergänglichen oder Toten oder Sterbenden,
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dass da eben auch dieser inhärente Impuls wieder da ist.
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Und das ist was, was mir irgendwie sehr viel Hoffnung gibt bei all dem Schmerz oder so.
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Diese Kraft, ja.
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Ja, ich gehe auch sehr dankbar und sehr inspiriert von den ganzen Gesprächen,
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die ich hier führen durfte mit euch allen.
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Also ja, es hat mir irgendwie sehr viel gegeben und ich konnte mich auch so voll drauf einlassen.
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Also danke an euch alle und auch so viele tolle Projekte, die halt irgendwie
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schon umgesetzt werden an so vielen verschiedenen Stellen und auch die ganzen
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Verbindungen, die schon da sind, die man hier auch wieder finden kann.
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Also ich glaube, es war einfach so ein sehr guter Raum oder es sind einfach,
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es kommen immer die richtigen Menschen zusammen und das finde ich so schön hier
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zu sehen und ja, auch was, was ich gern weiterspinnen würde.
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Deswegen danke dafür auch, also dass es so ein Raum ist, wo man sich eben wohlfühlen kann.
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Genau. Ich habe leider nichts draußen gesucht und gefunden, aber ich habe von
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Hanna ein Klärblatt bekommen.
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Danke, Hanna.
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Ja, und auch gestern in den Projekten habe ich nochmal gemerkt, was es alles schon gibt.
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Es war mir gar nicht bewusst, auf wie vielen Ebenen gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften
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schon umgesetzt wird und wie ganzheitlich, wir sprechen ja immer über dritte
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Orte, aber das sind wirklich schon dritte Orte oder das ist für mich,
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was dritte Orte sein sollen.
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Und diese Toleranz und Offenheit, die dort auch gelebt wird,
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das wünsche ich mir sehr für unsere Welt, die kommt, nachdem die Alte zerfallen ist.
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Ja, ich habe diesen Löwenzahn mitgebracht.
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Als ich hier rausgegangen bin, da war der in voller Blüte. Ich war total überrascht,
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dass der jetzt im September hier so in voller Blüte mir so entgegenkommt. Den nehme ich jetzt mit.
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Und für mich ist ja der Löwenzahn so das typische Bild, wo eine Pflanze,
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so ein zartes Pflänzchen, den Asphalt durchbricht.
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Und das finde ich unheimlich stark und beeindruckend. Und während ich hier mich
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so hingesetzt habe und da nochmal drüber nachgedacht habe, habe ich gesagt, ja und?
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Vorher liegt ein Samen unterm Asphalt, der hat vielleicht,
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ja der hat irgendwann mal das Tageslicht gesehen, Aber hat er eine Erinnerung,
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was bewegt ihn unterm Asphalt, in die Kraft zu kommen und zu wachsen und so
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eine Kraft zu entwickeln, den Asphalt zu durchbrechen?
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Und das ist so das, was ich hier spüre, dass wir Samenkörner sind,
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die ja unter einer dicken Asphaltfläche vielleicht sind und eigentlich keine
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wirkliche Ahnung haben, wo wir rauskommen und wir gehen den Weg und wir machen es.
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Und das war überall zu spüren und das hat mich sehr berührt und das nehme ich mit.
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Ja, ich habe draußen dieses wunderschöne und auf den ersten Blick so unscheinbare,
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Kraut entdeckt, was sich so verzweigt und so kleine Blütenansätze hat und,
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eben auch aus dem Asphalt rauskam. Magst du das für mich da hinlegen?
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Das aus dem Asphalt überall rauskommt und an den Grenzen so zwischen Asphalt und Wiese.
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Und ja, da stecken für mich so ganz viele Bilder drin. Irgendwie das MYZELIUM
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und die Projekte hier, die Menschen, die ich hier kennenlernen durfte,
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die so an ganz unterschiedlichen Stellen wirken und sprießen.
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Und auch ein, ich weiß nicht, wer das gestern geteilt hat in dieser ersten Ernterunde,
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auch das, was wir in den Projekten kennenlernen durften gestern,
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diese Berührungspunkte dann,
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wenn sich in einem Betrieb die Menschen von in der Gemeinschaft und von außen
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begegnen, dann hat irgendjemand dieses Bild aus der Permakultur reingebracht,
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das eben gerade an den Grenzen so die größte Vielfalt ist.
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Elgert, danke. Ja, und das nehme ich auch so, also damit gehe ich auch so ein
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bisschen jetzt wieder zurück in mein Projekt mit so einer neuen Zuversicht oder
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Inspiration auch aus dem Treffen.
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Die Grenzen, wo ich dann oft eher, das ist eher der Ort, wo ich dann ein bisschen
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frustriert bin und da so mit diesem Blick, okay, und was steckt hier für ein
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Potenzial auch drin für so Vielfalt und Wachstum und Begegnung.
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Ich möchte mich bedanken, dass wir an diesem schönen Ort sein konnten.
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Ich war ganz neugierig, die Wegwarte hier kennenzulernen und hatte heute Morgen
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Gelegenheit der Linde, einen Besuch abzustatten.
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Es ist ein sehr schöner grüner Ort, wo viele Samen offensichtlich gelegt wurden,
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was mich zu meiner Ackelei-Blüte bringt, wenn man genau hinhört. Da raschelt es drin.
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Da sind versteckte Samen, die sind vielleicht noch nicht reif oder reif und
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dürfen geerntet werden.
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Sie sind geschützt. Das Thema Schutz in bestimmten Phasen ist auch ganz wichtig.
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Die Natur sorgt irgendwie für alles oder vieles, also als kleine Verpackung.
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Und von der Symbolik fand ich das schön. Wir haben so alle die gleiche Idee
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und dann eben unterschiedliche Ausprägungen oder wie sich jeder mit seinen Potenzialen,
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seinen Wirkraum sucht und schafft und gestaltet.
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In diesem Sinne, vielen Dank, dass ich das Spenzilium jetzt das erste Mal so
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in der Form und euch treffen konnte.
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Ja, ich komme ja so ein bisschen als Vertreter des CSX-Netzwerks hier dazu.
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Und es ist tatsächlich meine erste Netzwerkveranstaltung im MYZELIUM,
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weil ich sehr viel mit Solarwies beschäftigt bin und CSX-Initiativen und da ist,
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mein Kontingent an Netzwerkveranstaltungen eigentlich traditionell ganz gut gefüllt.
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Ich finde es jetzt aber richtig schön für mich persönlich jetzt hier gewesen
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zu sein, auch als einfacher Teilnehmer, der jetzt irgendwie keine Agenda irgendwie
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hatte, sodass ich irgendwie das Gefühl hatte, mit wirklich vielen.
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Also auch mit vielen Menschen in Kontakt gewesen zu sein und dafür auch die Muße gehabt zu haben.
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Und gleichzeitig hat sich durch die Besuche auch nochmal jetzt der Gastwerke
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und der Kommune Niederkaufungen, die ich schon länger kenne auch und mit deren
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Akteuren, ich auch schon viele Jahre irgendwie,
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gemeinsam hirne, ja, was machen wir da eigentlich und wo geht es hin,
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dass sich das auch durch den zweiten Besuch und auch da nochmal vertieft hat
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und nochmal gesetzt hat und ich darin eigentlich auch nochmal nur weiter darin
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die Bestätigung finde, dass das, was wir hier tun,
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genau richtig ist.
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Weil wir stehen einfach auf allen Ebenen nach Verbindung in einer Welt,
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die uns quasi grundsätzlich versucht, auseinanderzudividieren und zu entfremden.
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Natürlich jetzt nicht immer, ich will keine pauschale Aussage, aber so tendenziell.
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Von daher, ich gehe total satt und dankbar und glückselig, hier das alles miterlebt zu haben.
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Und freue mich, dass wir da, also ich mag wirklich dieses Bild,
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das mit Seels ist richtig stimmig auf allen Ebenen und genau,
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von daher fahre ich mit großer Dankbarkeit.
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Also ich habe ziemlich viel Durcheinander und Aufregung noch im Kopf und es
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dauert sicher noch eine Weile, um das zu sortieren.
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Aber was ich hier wirklich mitnehme, ist zu sehen, wie sich die Ökonomie in
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den letzten Jahren, also das Denken in der Ökonomie in den letzten Jahren weiterentwickelt
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hat, wo ich nicht so intensiv hingeschaut habe.
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Und das fasziniert mich. Und ich habe, glaube ich, auch noch nie so eine fruchtbare
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Verbindung zwischen ökonomischem Denken und der Praxis gesehen.
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Und das ist gar nicht so einfach, weil Wirtschaft ist sehr komplex und kompliziert.
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Und irgendwie das Denken für die Praxis fruchtbar zu machen, das ist sehr schwierig.
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Und ich habe hier in den vergangenen Tagen öfters das Wort Narrativ gehört.
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Also ich glaube, dass es wichtig ist, das schwierige Denken zu übersetzen,
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dass es dorthin kommt, wo es gebraucht wird in der Praxis, also dass es verständlich gemacht wird.
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Und deswegen habe ich auch diesen Zweig hier, weil das sieht aus wie ein kleiner
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Baum Und was ich gerne in Zukunft noch mehr machen möchte, ist die Welt erklären.
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Und da habe ich auch im Mini-Format so eine kleine Welt schon.
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Und ich hoffe, dass ich das noch mehr hinbekomme, damit die Welt zu erklären.
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Und ja, Aufregung habe ich auch deshalb, weil ich, also ich habe mich in den
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letzten Jahren viel mit der gesellschaftlichen Spaltung beschäftigt.
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Und das hat mich auch sehr geschmerzt und ich habe aber irgendwann gesehen,
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dass es auf beiden Seiten der Spaltung eben Themen gibt, die ganz,
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ganz stark verbinden und das ist das, was wir hier machen.
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Also und ich glaube, das hat man jetzt gar nicht so gemerkt,
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dass hier sich das, wie stark sich das verbindet, was in den letzten Jahren
0:48:35–0:48:36
sich so auseinanderdividiert hat.
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Also das habe ich vielleicht mehr gemerkt als andere, manche andere und das
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berührt mich sehr. Und ja, ich bin auch sehr aufgeregt, weil das was Besonderes ist.
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Ich habe gestern, als wir da zusammen gesessen haben im Hof,
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auf dem zweiten Hof in der großen Runde, hatte ich irgendwie so einen kleinen
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Holzklotz auf dem Boden gefunden, den die ganze Zeit mitgetragen,
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als wir die Führung hatten.
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Und irgendwie hat er ja keine Ahnung, ob ich dann so ein bisschen an dieses,
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Skimming oder Stimming-Instrument gedacht.
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Es hat auf jeden Fall irgendwie mitgearbeitet, es hat in meinem Kopf gearbeitet
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und irgendwie in meiner Hand auch und ja, also deswegen, den lege ich da gleich
0:49:19–0:49:20
hin, aber ich nehme den auf jeden Fall mit.
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Ja, ist total inspirierend, total gut, total ja, wie so ein bewusstseinserweiternder
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Trip war das hier für mich.
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Ja.
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Danke für diese großartige Energie. Ich bin tatsächlich sehr müde,
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aber mit sehr viel Energie, die mich noch lange tragen wird.
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Ich mag sehr, dass das hier ein Raum ist, wo man sein kann, mit dem was ist
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und wo wir Lösungen finden, statt Probleme zu wälzen.
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Ich habe einen Keks mitgebracht, weil ich auch ein Gespräch hatte und keine
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Zeit rauszugehen. Das ist sehr, sehr ernährend hier für mich. Danke dafür.
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Ich habe mir hier diese Samen von der Klette mitgenommen, das ist da irgendwie,
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so einfach angesprochen, habe mir auch gar nichts groß dabei gedacht und jetzt
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kam mir irgendwie so, es ist irgendwie,
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wie so eine Marke, die man so hinsteckt und sagt, ja, jetzt geht es los,
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jetzt passiert was, jetzt passiert richtig der Wandel und,
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es war auch irgendwie so, davor war ich so, aha, okay, ja, gut,
0:50:30–0:50:34
es gibt hier irgendwie so Gemeinwohlökonomie, gemeinsames Wirtschaften und,
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das soll funktionieren oder so, war schon so Skepsis da und jetzt,
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nee, so das Wochenende hat mir auf jeden Fall Hoffnung auf mehr gemacht und
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gezeigt, ja, es funktioniert, es ist nicht nur Utopie, sondern wird gelebt und
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es ist Realität und funktioniert.
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Und ja, ich glaube, es sind einfach spannende Zeiten, die so vor uns liegen
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und ich glaube, es geht in die genau richtige Richtung und ja, ich würde sagen,
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alle weiter so machen und noch größer werden, alle mit ins Boot holen und dann
0:51:03–0:51:04
können wir das auch irgendwie schaffen.
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Ja, und ich fahre auf jeden Fall sehr genährt auf unterschiedlichen Ebenen,
0:51:12–0:51:16
aber bin auch ganz schön platt und voll irgendwie mit allem,
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genau, bin aber auch voller Dankbarkeit.
0:51:23–0:51:31
Ja, ich finde es auch total wertvoll und finde es auch ein bisschen ulkig,
0:51:31–0:51:33
wenn ich mich selber so beobachte, wie ich,
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mit so einem kritischen Kopf irgendwie so selbst hierher komme oder gerade so
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ein bisschen mich so abgeschottet von meinen Gefühlen so fühle.
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Deswegen fand ich das gestern mit den Beuteln auch sehr berührend.
0:51:48–0:51:53
Ja, so Musik, die ich eigentlich so von den Klängen her total mag, diese Akustik und so.
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Und dann so wie mal so nicht, ja, was drüber gelegt wird oder was schön geredet wird, was so ist.
0:52:02–0:52:06
Ja, ich glaube, ich trage ziemlich viel Weltschmerz und weiß bis jetzt nicht,
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ob ich das alles so rauslasse oder so.
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Manchmal denke ich nicht. Das ist schon mal wie so ein Vulkan an Gefühlen,
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der irgendwann vielleicht mal ausbricht.
0:52:14–0:52:18
Wenn ich mich so selbst so kontrolliere oder so, enthalte mich da so einer verkopften
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Kontrolliertheit, glaube ich.
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Und habe sehr viel, was mir das gegeben hat, sehr viel Offenheit zuzuhören,
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mich selbst zu reflektieren, selbstkritisch und nach außen sehr kritisch zu sein.
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Und was mir hier auffällt, ist, dass ich sehr viel.
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Authentizität, Wahrheit und so ein tiefes Gefühl nach oder,
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Sehnsucht nach Verbundenheit und so eine Aufrichtigkeit, so eine Ehrlichkeit
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spüre und das gibt mir Mut und für Morgentor unseren Ort haben wir noch kein
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Logo und dann habe ich gestern sowas hier gefunden,
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die Frucht eines Ahorns, ja wenn ich mich nicht täusche und gestern ist es dann
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so in der Mitte zerknackst und dann war es auch irgendwie weg, aber,
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Da war das noch tropfenförmiger in der Mitte, weil diese beiden Flügel noch näher zusammenkamen.
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Und ich fand auch gerade diese, also es ist keine Balance, sondern es ist irgendwie
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das eine, es ist größer und kleiner, aber es ist auch irgendwie so aufstrebend.
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Und ja, da sind auch wie so Wurzeln, wenn man so hinschaut.
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Und es ist voll krass, einfach irgendwie selbst dieses kleine Gebilde,
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das ist irgendwie so ein Kunstwerk der Natur. Und ja, dass das erhalten bleibt.
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Und vielleicht lässt sich daraus ja ein schönes Bild für unseren Ort daraus
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ableiten. Ja, gerade in diesem Tropfen und Tau.
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Ja, fand ich sehr schön.
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Ja, danke für uns.
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Dankeschön. Ich habe auch keinen Gegenstand von draußen erholen können,
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aber ich habe ein Herz aufgemalt.
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Für mich war das Treffen ein besonderes Treffen, weil ich die letzten fünf Jahre
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das MYZELIUM mit aufgebaut habe, mit gestaltet habe und darin gearbeitet habe.
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Und dieses Jahr das erste Jahr ist, wo wir uns in Verbundenheit getrennt haben.
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Und dieses Treffen jetzt das erste Treffen nach unserem Abschied war eigentlich.
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Und genau und für mich ist es ein Experimentieren, wie mit dem verbunden bleiben,
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was wir aufbauen alle zusammen und trotzdem so in der großen weiten Welt meinen eigenen Weg zu finden,
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und was es braucht und hier zurückzukehren habe ich vor allem auch deshalb gemacht,
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um die Verbindung, die wir haben, irgendwie zu pflegen und,
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zu erfahren eigentlich wieder und dafür bin ich richtig voll Dankbarkeit erfüllt,
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die Verbindung, die wir haben, so spüren zu können, wenn wir wieder zusammenkommen.
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Und das ist das, was mich auf jeden Fall die nächsten Tage, Wochen,
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Monate tragen wird und auch Mut macht.
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Ja, für das, was kommt und das ist so inhaltlich das, was ich mitnehme.
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Ich habe auch über das Mycel nachgedacht, Simon. Und heute habe ich gedacht,
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das Einzige, was an dem Mycel irgendwie vielleicht, also was wir noch anders
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machen müssen, als das Mycel ist, noch sichtbarer zu werden.
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Sonst auch inventiere ich mich nämlich immer sehr an der Metapher,
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aber genau, ich glaube, wir dürfen sichtbarer werden und das ist was,
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was ich mir auf jeden Fall mitnehme und wie ich die Verbindungen,
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die da sind, irgendwie weiter ausweben will,
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an ganz niedrigschwelligen Begegnungsorten, Räume zu schaffen,
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wo wir erzählen können, wo wir unsere Geschichten erzählen können,
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um einfach woanders neue Perspektiven zu schaffen und Impulse zu setzen,
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über die andere Menschen vielleicht noch gar nicht nachgedacht haben.
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Danke, Sarah. Ich glaube, das passt relativ gut.
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Ich habe einen richtig schönen dicken Apfel, der noch ein bisschen hätte röter
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werden können, mitgebracht.
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Aber von denen wirklich viele unterm Baum lagen. Und für mich steht das für,
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es ist einfach genug für alle da, auch für den kleinen Wurm,
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der hier schon mal dran geknabbert hat. oder vielleicht kommt hier auch mal
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das eine oder andere Reh oder ein Wildschwein oder irgendwas vorbei.
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Das ist eigentlich genug für alle da, aber auch für die menschlichen Lebewesen.
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Und meistens ist gerade hier in so einer Region sogar eine Überfülle da.
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Und wir nehmen sie oft einfach gar nicht wahr, weil wir denken,
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wir müssen sie irgendwie im Supermarkt abgreifen.
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Das ist irgendwie extrem schräg. Und ich glaube, es steht für mich da auch dafür.
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Dass wir, glaube ich, als BotschafterInnen nach draußen gehen dürfen,
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von wegen zu zeigen, es ist, wir können das mit dem Blick des Mangels sehen,
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vieles, aber wir können es auch mit dem Blick der Fülle sehen und,
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dass es halt auch Freude macht, aus der Fülle was zu machen,
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also dass man es zum Beispiel einkochen kann, dass man es miteinander in einem
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Kuchen verzehren kann, dass man, weiß ich nicht, also so dieses Einladen, okay.
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Genau, sich gegenseitig einzuladen, auch Geschichten zu lauschen und Fülle zu teilen.
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Also ich hatte den Eindruck auch, es braucht Menschen, die auch einladen zum
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Begegnen, zum Gemeinsamen und zu zeigen, es geht schon anders.
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Und ich glaube, da dürfen wir uns alle weiter uns verstreuen wieder und das weiter tun.
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Genau, deswegen lege ich den Blick der Fülle in die Mitte.
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Und ich gehe ansonsten total dankbar und auch weniger erschöpft, als ich dachte.
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Und gleichzeitig auch ein ganz bisschen traurig, weil durch meine vielfältigen
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Rollen, denen ich jetzt da war, ich nicht so viel Zeit hatte für Einzelgespräche,
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und noch gar nicht mit allen wirklich in Kontakt gekommen bin so richtig.
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Und das finde ich ein bisschen schade, aber das ist halt einfach irgendwie manchmal dann so.
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Und vielleicht gibt es jetzt ja noch ein näherendes Mittagessen mit irgendwie
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noch einem guten Gespräch oder so.
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Das war unsere Ernte des Ökosystems-Chefens. Ich freue mich sehr,
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dass, genau, ich danke allen, die dort teilgenommen haben.
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Ich freue mich sehr, dass ihr heute zugehört habt und meinen Blick bekommen
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habt. Vielleicht wart ihr ja
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selbst sogar dabei und habt nur nochmal nachgehört, die gemeinsame Ernte.
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Und genau, auf ein baldiges Wiederhören und die Einladung mitzumachen bei uns,
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über das Mitzelium Ökosystem.
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Herzliche Grüße. Tschüss.
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Du möchtest diesen Podcast und den Wandel auch finanziell unterstützen?
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Dann geh doch auf MYZELIUM.com, werde mit wenigen Klicks Fördermitglied in unserem
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MYZELIUM-Ökosystem und werde Teil einer Gemeinschaft, die tiefgreifende Veränderung bewirkt.
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Denn die Gemeinschaft von heute ist der Wandel von morgen. Schön,
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dass du heute mit dabei warst.
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Wenn du andere Menschen kennst, für die das auch hilfreich sein könnte,
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dann teile doch gerne diese Folge und hilf uns, die Idee des gemeinschaftsbasierten
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Wirtschaftens weiter zu verbreiten.