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Hey, hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des MYZELIUM-Podcasts.
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Mein Name ist Franka, ich melde mich aus einer beruflichen Auszeit,
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aus einem Zwischenraum, am Stillwerden und Lauschen.
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Deshalb ist es um mich im MYZELIUM auch gerade so still geworden.
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Heute gibt es eine Aufnahme zum Thema Ehrenamt, zum Thema sozialer Beitrag und
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Engagement und was das gemeinschaftsbasierte Wirtschaften uns da eigentlich
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auch für eine Alternative bieten kann zu den klassischen Strukturen,
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die wir sonst so gewohnt sind.
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Und ich möchte diesen Podcast natürlich gar nicht alleine aufnehmen,
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sondern habe mir wieder jemanden gesucht an meiner Seite.
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Ich habe meinen liebsten Ehemann und Weggefährten und Museumverbündeten mitgebracht.
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Herzlich willkommen, lieber Stefan.
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Hallo, Linz, Konka. Ich will, dass wir da sind.
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Wir beide sitzen gerade in unserem Wohnzimmer und hatten dieses Thema schon
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länger oder immer wieder eben bewegt, auch durch die Projekte,
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die wir begleiten, immer wieder gesehen und wahrgenommen,
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was da gerade auch für Schwierigkeiten in dieser Zeit, aber auch mit dieser
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Struktur aus Verein und Ehrenamt so auf uns warten und beleuchtet werden wollen.
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Und meine erste Frage, die geht einmal an dich.
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Was beobachtest du eigentlich so in diesen Projekten, die vielleicht auch mit
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einer Anfrage zu uns kommen und mit einem Stuck-Moment?
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Ja, danke.
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Ja, wir haben ja eben nicht nur Projekte, die von der Seite der Organisation
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oder vom Markt oder von Unternehmungen kommen, sondern es gibt auch viele Projekte,
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Anfragen, die in der Form von Vereinen tatsächlich zu uns kommen.
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Kulturzentren, zum Beispiel Foodcorps, Carsharing-Sachen, Begegnungsorte.
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Und was ich da immer wieder wahrnehme, ist, dass auch die Vereinsseite so ihre
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Themen hat oder die Ehrenamtsseite, warum es quasi nicht so richtig rund läuft.
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Und ein Thema ist sicherlich so, dass das Thema Geld und eher die Tendenz im
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Vergleich zur Marktunternehmung, die ja eventuell sich zu sehr bereichert,
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dann ist immer wieder das Thema der Selbstausbeutung das Thema,
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dass Ehrenamtsmenschen gar nicht so gut zu finden mehr sind,
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beziehungsweise das Leben ist voll geworden. Viele Menschen sind am Hasseln.
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Es ist sehr viel schwerer heutzutage, den Lebensunterhalt zu verdienen,
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für Familien zum Beispiel, um dann noch Zeit für Ehrenamt zu haben.
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Und das geht immer mehr zurück.
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Und den dritten Punkt, den man vielleicht auch noch ansprechen,
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ist das ein bisschen die Entscheidungssysteme im Ehrenamt, worauf viel Basis
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demokratisch versucht wird zu machen und was auch manchmal ein paar Schwierigkeiten mit sich bringt.
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Cool, vielen Dank für diesen Blick darauf. Ich habe Lust einmal anzufangen mit
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so einem kleinen Rückblick in die Vergangenheit,
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weil dieses Ehrenamt ja aus einer Zeit kommt, wo es vor allem um Stadträte ging,
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Kirchenvorstände oder auch Richterfunktionen.
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Und ich habe das jetzt auch mit Absicht gerade nicht gegendert.
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Da ging es vor allem um Männer, die gewisse Aufgaben zu sich genommen haben
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oder die auch damit auch beauftragt wurden.
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Und denen ging es ja meistens um das Thema Prestige oder auch das Thema Einfluss.
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Und dieses Wort kommt nicht umsonst eben auch von, oder da steckt nicht umsonst das Wort Ehre drin.
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Also du bekommst Ehre statt Einkommen, statt Geld und Bezahlung.
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Und was wir eben jetzt heute merken, ist, dass vielleicht die Ehre kein ausreichender
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Ausgleich mehr ist für reale Lebenshaltungskosten, in denen wir so drin stecken.
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Und was sehr spannend ist, also wenn wir das so ein bisschen einordnen wollen,
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Ehrenamt ist eben meist freiwillig oder ist immer freiwillig, es ist unbezahlt.
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Es ist so ein bisschen wie so ein Add-on zu einem System.
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Also es soll auch ohne funktionieren, brauchen tun wir es aber trotzdem alle.
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Und dazu eben dieses absolute Überlastungssystem, das wir wahrnehmen und meist
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auch eine sehr individuelle Motivation, das Ehrenamt auch auszuführen.
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Und was wir jetzt tun können, ist, wenn wir das gemeinschaftsbasierte Wirtschaften
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dem gegenüberstellen, können wir sehen, dass aus freiwillig ein gemeinschaftlich
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organisiert werden kann, dass aus einem unbezahlt ein solidarisch finanziert werden kann.
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Dass aus diesem Nice-to-have-Anspruch wirklich ein benannter und transparenter
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Bedarf werden kann, also wirklich ein eigenes System,
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das hoffentlich aus dem oft überlastet ein strukturell getragen werden kann
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und aus dem individuell motiviert ein Kollektiv verantwortet.
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Und wie wir da hinkommen und was das gemeinschaftsbasierte Wirtschaften damit
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zu tun hat, das wollen wir gleich nochmal beleuchten. Stefan,
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die Frage an dich ist, was verändert sich denn jetzt mit dem gemeinschaftsbasierten
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Wirtschaften und diesem Begriff des Ehrenamts?
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Wie sehen gemeinschaftsgetragene Organisationen aus und wie gehen die mit diesem Thema um?
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Weil das Engagement von unseren Mitgliedern wollen wir auf jeden Fall weiterhin haben.
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Ja, also ich denke, dass das gemeinschaftsbasierte Wirtschaften,
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das haben wir in der Folge sieben Gründe für gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften,
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schon ganz gut Transparenz gemacht und haben da vor allen Dingen in der Abgrenzung
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zum Marktmodell hingeschaut.
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Und wir haben ja auf der einen Seite das klassische Marktmodell und auf der
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anderen Seite das Ehrenamtliche.
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Und gemeinschaftsbasierte Wirtschaften ist für mich so ein dritter Weg,
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was versucht, beides das Beste aus diesen beiden Welten zu vereinen.
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Und ganz konkret bedeutet es dann in gemeinschaftsbasierten Organisationen oder
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Strukturen in den setzlichen Projekten, dass sowohl finanzielle Beiträge als
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auch ideelle Beiträge darin vorkommen.
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Es geht nicht darum zu sagen, jeder Handschlag wird genau bezahlt oder entlohnt
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oder entschädigt, da sind wir noch bei einem anderen spannenden Thema.
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Sondern es geht vor allem darum anzuerkennen, dass zumindest alle möglichen
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Gemeinschaftsinitiativen, Projekte, die ich kenne,
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sei es Kulturorte oder sei es unser Gemeinschaftsgarten hier im Viertel,
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es gibt immer eine Person oder ein Kern von Personen,
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die sehr tragend sind und die wirklich richtig, richtig viel machen und ohne
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die das so ohne weiteres gar nicht weitergehen würde oder auch nicht initiiert worden wäre.
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Und was ich schade finde, und das ist so ein Paradox,
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dass das Ehrenamt viel die Lücken füllt,
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die tatsächlich durch Versagen vom Staat zustande kommen, was ich in der Pflege
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oder so zum Beispiel, oder durch Versagen des Marktes zustande kommen,
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weil in Marktwirtschaft eben dann doch nicht alle Bedarfe erfüllt,
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wie so unsere Idee von der freien Marktwirtschaft vorherrscht.
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Und das Ehrenamt fängt ganz viel aus und paradoxerweise stützt es damit das System.
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Und dann kommt es eben vor, also auf der einen Seite stützt Ehrenamt dieses
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System und auf der anderen Seite braucht es das andere System aber auch,
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weil das Geld für den Lebensunterhalt eben in der anderen Welt verdient wird.
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Oft tatsächlich auch durch Bullshit-Jobs oder durch Jobs, die Menschen eigentlich
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gar nicht so gerne machen, um ihr Geld zu verdienen und dann frei in der freien
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Zeit Ehrenamt machen zu können.
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Und das zu verändern, das wäre, glaube ich, ein wirklicher Game-Changer,
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dass nämlich die Herzensprojekte, die im Ehrenamt oft gemacht werden und die dadurch entstehen,
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dass damit auch der Bedarf, die Lebenshaltungskosten gedeckt werden können für
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die Menschen, die sehr initiativ da tätig sind und es das andere dafür nicht
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mehr braucht und wir so an den richtigen Switch entkommen.
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Also konkret ein Beispiel, wenn wir eben bei Kulturort zum Beispiel haben,
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dann sehe ich gar nicht, warum die Menschen, die diesen Kulturort gründen und
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seit zehn Jahren oder länger betreiben und wenn das Projekt das hört,
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Du werdet genau wissen, von welchem Punkt ich spreche.
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Warum sollten die dafür nicht entlohnt werden? Warum sollen die auf schwierige
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Art und Weise ihr Geld woanders verdienen und dann kaum Zeit und Ressourcen
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und auch kaum noch Energie haben, den Kulturort zu betreiben und ausbezahlen?
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Ja, da sind wir bei so einem spannenden Glaubenssatz irgendwie gelandet,
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nämlich diesem Satz, naja, für mein Herzensprojekt oder Herzensanliegen darf
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ich doch kein Geld verdienen.
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Und was das gemeinschaftsbasierte Wirtschaften einlädt, ist an der Stelle ein, oh doch.
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Vielleicht geht genau das zusammen und wir können das schaffen mit Herzensprojekten,
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die der Welt dienlich sind und zu denen andere Menschen ein Ja haben,
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dass die uns auch ökonomisch-finanziell tragen,
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sodass wir unser Leben bestreiten können.
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Und nicht mehr auch in diesem Spannungsfeld von, ich habe noch irgendwo anders
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eine Arbeit, die sozusagen das Geld reinspult und mit dem Rest mache ich das
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andere dann irgendwie so nebenher und das muss doch klappen.
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Was wir viel sehen, also ich habe auch zu Stimmen schon gesagt,
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wir können ja so ein bisschen auch wieder aus den Nähkästchen plaudern.
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Wir haben zum Beispiel bei uns ums Eck in der Nachbarschaft ein wunderbares
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Projekt, einen Gemeinschaftsgarten,
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der auch eben ehrenamtlich gegründet wurde, auch sich als Verein gefunden hat
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oder konstituiert hat und wo man ganz klar sieht,
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dass alle so dankbar sind, auch dass er da ist und gleichzeitig es niemanden
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gibt, der diesen Schritt wagt, sich zu fragen, was braucht es denn jetzt,
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um ins Potenzial zu kommen?
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Gibt es konkret Menschen, die Lust haben, das auch wirklich zu ihrer Tätigkeit
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zu machen, vielleicht auch ihre Berufung eigentlich darin finden und das Ganze
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dann wirklich nochmal weiterentwickeln?
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Also was wäre denn, wenn ein Gemeinschaftsgarten nicht nur Gemeinschaftshochbete
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anbietet und Kurse vor Ort, was wäre, wenn da einfach noch viel mehr drin ist?
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Was ist, wenn dieses Viertel anfangen würde, gemeinsam zu kompostieren.
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Dort der Humus hergestellt wird, der in unsere Gärten verteilt wird und so weiter?
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Oder wenn noch eine Einmacherei dazu kommt, weil wir anfangen,
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dieses Gemüse wieder weiter zu verarbeiten, einzumachen, einzukochen.
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Vielmehr also auch wieder um noch mehr Bildung gehen könnte und gleichzeitig
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natürlich um diese Idee von Gemeinschaft erfahren, in unseren Vierteln wieder
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wirklich zusammenleben, uns Dinge zu überleben.
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Also da komme ich immer in der Fantasie an meine Grenzen, wie das sozusagen
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im reinen Ehrenamt funktionieren soll, in diesen Zeiten, wo wir auch einfach
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voll sind und es auch irgendwie schwer genug ist,
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den Alltag mit all dem unter einen Hut zu kriegen, was da eben so ist.
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Und das verändert sich, wenn diese Tätigkeit tatsächlich mein neuer Job in Anführungsstrichen
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ist. Ja, und dann ist es halt auch mehr als ein Job.
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Dann geht es Richtung Berufung, Richtung Erfüllung und dem zu tun,
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was man ohnehin gerne in die Welt bringen möchte.
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Und da ist einfach diese Umkehr, der Denk ist so wichtig. Wir sind es sowas
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von bei dem Glaubenssatz. Wir sind es ja gewöhnt, wir arbeiten.
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Und Arbeiten ist, was man tut, um Geld zu verdienen.
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Also eine Entschädigung dafür zu kriegen, weil Arbeit oft vielleicht auch gar
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nicht so Spaß macht oder gar nicht das ist, was man so ganz richtig tun will.
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Und dann braucht es eben diese Entschädigung dafür.
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Und wenn wir das umdrehen auf eine Idee des Grundeinkommens,
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macht das ja auch, und es geht darum, den Bedarf zu decken von den Menschen,
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die was in die Welt bringen wollen.
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Und mit dieser Sicherheit der Gemeinschaft auch im Rücken und mit dem gedeckten
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Lebensunterhalt kann ich überhaupt erst richtig tätig werden.
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Und das ist der große Game Changer an der Stelle.
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Genau, und was wir in der Mycidium-Realität erfahren, ist, dass wir mit ganz
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vielen GründerInnen auch zusammenarbeiten, die, und das gehört ja mit zur Wahrheit
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dazu, die meiste Zeit, vor allem die ersten Jahre oft.
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Sich gar kein Gehalt ausbezahlen, sich gar nichts rausnehmen können aus diesen Projekten.
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Und das verändert sich, wenn wir anfangen, gemeinschaftsbasiert zu wirtschaften
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und den Menschen auch ganz klar aufzuzeigen, was da eigentlich hinter der Fassade ja alles steckt.
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Was da alles für Energie und Engagement fließt, auch gerade von den Menschen,
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die eben solche Projekte tragen.
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Und was so das Pendant noch dazu ist, ich habe vorher gesagt,
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dass dieses Ehrenamt auch irgendwie so einen Add-on-Charakter hat und gleichzeitig.
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Total systemrelevant ja ist.
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Also da ist so ein ganz seltsames Paradox eigentlich am Werk.
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Und was wir tun können, ist aus diesem naja, ich helfe irgendwie,
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wenn ich Zeit habe und eigentlich passt es mir nicht so richtig rein.
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Also ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber dann geht man zu so einem Arbeitseinsatz,
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zum Beispiel an der Schule und irgendwie so richtig wusst hat auch niemand und
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alle sind irgendwie gestresst, weil sie das auch noch reinpacken müssen.
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Und wenn aus dieser Haltung ein Satz wird von, diese Arbeit,
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die ich jetzt leisten werde, die ich auch nicht alleine leiste,
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sondern mit anderen, die ist Teil unserer gemeinsamen Versorgung.
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Und da sind wir jemals einzeln alle total wichtig und verantwortlich für und
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gleichzeitig Gleichzeitig können wir einen Schritt zurücktreten im Sinne von,
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wir wissen, dass diese Projekte eine gewisse Tragfähigkeit und Substanz haben,
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mit und ohne das Engagement ihrer Mitglieder.
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Also ich will das einladen und begrüßen, weil es gerade, wenn es ums Potenzial
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geht, so unendlich wichtig ist, dass viele Menschen anpacken,
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dass eben auch die Verantwortung auf mehrere Schulen verteilt wird und auch
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das wirtschaftliche Risiko.
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Und gleichzeitig auch klar diese relevanten Personen,
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die sogenannten Quellpersonen auch wirklich ins Zentrum heben und sie ausstatten
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mit dieser Frage von, hey, was brauchst du und was braucht ihr,
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um diese Tätigkeit richtig gut tun zu können.
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Und mit gut tun meine ich, dass diese Arbeit uns nährt, dass sie uns finanziell
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genug ausstattet und dass wir sie tatsächlich nachhaltig langfristig auch ausüben können,
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ohne bei dem nächsten Sturm gleich aus der Kugel zu kicken.
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Ja, das mag ich voll aufnehmen. Also die zwei Sachen. Das eine ist,
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was du genau sagst und was ich auf dir sehe, ist, dass sie selbst ausbauen und dieses Ausbrennen.
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Und das passiert im Ehrenamt dann schon sehr und das passiert vor allen Dingen
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bei den in unserer Sprache Quellpersonen. Ich möchte gerne nochmal was auch
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noch dazulegen, was uns ja im Zulium einfach so wichtig ist.
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Also wir arbeiten ja an dieser Idee der Beitragsökonomie und die besagt für
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uns, wenn wir so ganz wenige Worte zusammenfassen dürfen, du gibst,
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was du kannst und du nimmst, was du brauchst.
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Und das bedeutet auch, sowohl als Mensch,
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der initiiert, der ein Projekt ins Leben ruft oder es auch einfach trägt,
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diese Frage wirklich auch ernst zu nehmen von, okay, was brauche ich,
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was sind da für soziale Bedürfnisse, für ideelle Bedürfnisse,
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für finanzielle Bedürfnisse,
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wie kann ich die eben auch in die Mitte legen von einer Gemeinschaft oder zukünftigen
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Gemeinschaft, sodass die sich bewegen können.
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Und gleichzeitig eben auch die Mitglieder aufzurufen von, okay,
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und wie, was ist eigentlich mein Bedürfnis, wenn ich hier Teil von bin,
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so, was kann ich da reingeben, was kann ich aber vielleicht auch nicht reingeben.
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Und auch da das nicht als was Statisches dann zu sehen, sondern als was Dynamisches,
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als was, was sich verändert, was mal werden wird, was mal weniger wird.
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Und was ich einfach aus eigener Erfahrung sagen kann, aus solchen Projekten,
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von denen ich dann einfach Teil bin, ist, das darf sich wandeln.
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Und da darf ein Jahr sein, wo ich jedes Mal einen Kuchen mitbringe,
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wenn ich bei der Sulawi stehe auf Makka und den Salat ernte.
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Und an manchen Jahren schaffe ich es gar nicht, da aufzutauchen.
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Und ich bin einfach nur Gottfroh, dass ich dieses Gemüse abholen kann.
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Und da auch in diesen Flow zu kommen und auch in das Vertrauen von,
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okay, als kollektiver Organismus wird sich da was finden.
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Und wenn es hier nicht in der Waage ist, dann sind die Menschen,
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die aber zum Beispiel jetzt diesen Acker-Verantworten dazu aufgerufen,
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das dann auch mitzuteilen und so zu gucken, dass da auch dann wieder mehr kommt,
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zum Beispiel von den Mitgliedern.
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Ja, das hattest du vorhin. Es ist so eine Gleichzeitigkeit von Verantwortung.
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Das eine ist, im gemeinschaftsbasierten Wirtschaften übernehmen wir als Mitglieder
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durchaus mehr Verantwortung, vor allem als Konsument, als Gegenteil.
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Und gleichzeitig nehmen die Menschen, die im Zentrum stehen,
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die Anbietenden, auch Verantwortung.
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Es ist auch wieder so beides, was du da gerade sagst.
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Und im Verein übernehmen die Menschen auch Verantwortung. Und gleichzeitig ist
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diese Anerkennung von dieser Rolle,
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okay, da gibt es eine Person oder eine kleine Gruppe an Menschen,
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die das Projekt hier wirklich gestartet haben und dies auch tragen und dies
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auch ins Potenzial führen wollen.
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Das ist diese Anerkennung auch, die da in gemeinschaftsbasierten Wirtschaften
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stattfindet für diese anspruchsvolle Rolle und die Verantwortung,
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die die tragen und gleichzeitig ein, hey, und wir wollen auch mit in die Verantwortung
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gehen. oder ihr dürft uns auch ein Stück weit mit in die Verantwortung nehmen.
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Weil die Sache ist halt auch die, diesen zum Beispiel, diesen Gemeinschaftsgarten,
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den gibt es ja nicht nur, weil die Personen, die es gegründet haben,
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den wollten, sondern es machen ja viele Menschen mit und die wollen ihn auch.
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Und jetzt ist diese Frage, die du immer wieder stellst, total wichtig und legitim.
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Was brauchen denn die Menschen, die da viel tun dafür, dass dieser Ort wirklich sein kann?
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Und die anderen dürfen sich selbst fragen, ja, ich möchte den Ort ja auch haben.
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Wie bei uns im Franzwerk früher auch. auch die Mitglieder im Borland auf diesem Ort.
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Und dann ist die Frage 4 und Seite 3 dafür auch mit Verantwortung zu übernehmen,
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in sozialen Beiträgen und auch in finanziellen Beiträgen, die wir im gemeinschaftsbasierten
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Wirtschaften uns auch im Voraus zu den Committen, um da nämlich auch eine Entspannung
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für die Anbietenden zu kommen.
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Vielleicht ist ja jetzt so ein guter Moment gekommen, um so eine kleine Reflexionsfrage
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einzuladen oder ein paar Fragen.
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Vielleicht magst du die ja mitnehmen und für dich einfach bewegen.
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Wo bringst du dich gerade ein? Was nährt dich eigentlich daran?
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Und was würde sich eigentlich verändern, wenn diese Arbeit, die du da tust,
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auch deinen Lebensunterhalt tragen könnte?
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Oder was würde sich verändern, wenn es die finanzielle Existenz sichert,
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von den Menschen, die dieses Projekt tragen, von dem du Teil bist.
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Und ich habe ja schon ein bisschen von mir erzählt.
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Ich glaube, dass dann unsere Welt deutlich schöner, bunter, lebendiger wäre.
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Und vielleicht nehmen wir das nochmal mit zu einem Abschluss.
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Lieber Stefan, was gibt es noch zu sagen? Was gibt es noch zu teilen?
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Was ist dir noch wichtig?
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Ja, noch zwei, drei Sachen, glaube ich. Also ich möchte darum nochmal das unterstreichen, dieses,
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Ich halte es wirklich für unglaublich wichtig, dass wir diesen Schritt gehen.
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Dass viele Gemeinschaftsprojekte, die aktuell auch noch ehrenamtlich sind,
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und da meine ich vor allen Dingen die, die auch lokal tätig sind,
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die regional tätig sind, die Orte schaffen, die Foodcourts schaffen,
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die Solavis sowieso, die gemeinsame Carsharing-Angebote schaffen und all das,
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die quasi unsere Gesellschaft mitgestalten, dass die auf eine Ebene kommen,
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in dem Menschen das zu ihrer Berufung machen können und damit ihren Lebensunterhalt
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eben auch verdienen können,
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weil das andere auch gar nicht mehr geht.
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Und das haben wir vorhin gar nicht so betrachtet, aber ich glaube,
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das spürt jeder und das ist auch mit Zahlen überall belegbar.
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Vor, weiß nicht, 40, 50 Jahren ging es irgendwie noch, dass man im klassischen
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Rollenmodell, da war es dann, weiß ich, der Mann, der dann nicht mehr das Ehrenamt
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gemacht hat, sondern früher eben den Hauptjob hatte, mit der Familie,
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Haus, alles bezahlbar war.
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Und dann gab es eben Raum für Ehrenamt noch und heutzutage ist das nicht mehr so.
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Ich sehe viele Menschen im Strugglen, es braucht eigentlich überall zwei Einkommen,
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um irgendwie noch zurechtzukommen in einer Welt, in der alles teurer geworden ist und so.
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Und dementsprechend gibt es immer weniger Raum und Zeit und Ressourcen und Energie,
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ehrenamtlich so tätig zu sein, wie das bisher ist.
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Und deswegen müssen wir das für die Menschen, die die Projekte ernsthaft in
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die Welt bringen und das Potenzial für mich ändern.
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Und das würde viel verändern, glaube ich, weil dann nämlich auch diese Projekte
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ins Potenzial gehen können.
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Sie werden dadurch erst langfristig tragfähig.
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Mit so einer Anfangsenergie ist ganz viel zu starten, auch im Ehrenamt.
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Das sehe ich auch in den Projekten. Da gibt es ein paar Jahre,
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wo die Leute die buttern rein, die bauen was auf und dann kommt aber der Moment,
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wo einfach die Energie fehlt, das Ausbrennen manchmal geht und das Projekt dann
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da ist und auf so einem Status Quo bleibt und das ist gut, aber es wäre im Potenzial
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einfach noch so viel mehr möglich.
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Das finde ich auch total wichtig. Und dann auch zu sehen, dass wir,
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wenn wir das auf dieser Ebene halten, dass auch dieses Thema Empowerment einfach wieder so...
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So möglich ist. Also mit diesen Projekten vor allen Dingen,
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sich Dinge zurückzuholen, die wie gesagt größere Strukturen gerade nicht erfüllen
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und das vor Ort und bei sich selbst in seiner Nachbarschaft im Viertel quasi
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zu machen, um da Dinge umzusetzen.
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Und da ist gematscht, das ist einfach unserer Meinung nach der gute Weg dafür.
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Du hattest vorher noch das Thema Basisdemokratie angesprochen.
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Magst du da noch mal ein bisschen zulegen? Ich glaube, jetzt wird es richtig heik.
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Erzähl doch mal von so ein paar Vereins-Jahres-Hauptversammlungen.
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Oh Gott, bei denen bin ich ja gar nicht so arg.
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Aber genau, also oft auch, was ich auch wahrnehme, ist, wenn man schon was tatsächlich
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anstrengend wird für Menschen, die mit viel Energie was initiieren,
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also unsere Quellpersonen oder Quellteams,
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Und dann geht ganz schnell, die DOSR gut, dafür machen wir halt einen Rechtsformenverein
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und dann werden alle Mitglieder und da sind alle stimmberechtigt,
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dann muss man diese ganzen Formalen erfüllen, diese ganzen Mitgliederversammlungen machen.
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Und daran reiben sich dann tatsächlich Menschen auch auf.
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Und es gibt dann auch basisdemokratische Anstrengungen, sage ich es mal.
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Und da sind wir inzwischen großer Fan davon, soziokratische Strukturen eher
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einzuführen, die nicht nur nach dem Mehrheitswahlrecht gehen,
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sondern die konsentorientiert sind.
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Jetzt verweise ich aber lieber auf unsere Soziokratie-Podcast-Folge.
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Was ich einfach nur sehe, ist, dass tatsächlich auch Menschen in diesen Vereinsstrukturen
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oft ausgebrannt sind, auch von der Art und Weise und dem Hin und Her,
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wie Entscheidungen getroffen werden in dem Verein aufgrund von diesem einfachen
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Mehrheitswahlrecht und auch da könnten wir einen Schritt in einen Demokratie-Upgrade
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gehen, was die Soziokratie eben bietet.
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Und wer sich dafür mehr interessiert, da verweise ich auf unsere Soziokratie-Folge,
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die wir aufgenommen haben. Also du mit Tim zusammen.
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Tim und Alina von MyWork.
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Ja, vielleicht fühlst du dich ja gerade voll angesprochen, Irgendwie,
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weil du Teil von einem Projekt bist, das genau vor diesen Herausforderungen
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steht, die wir gerade beschrieben haben.
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Ja, dann bleibt eigentlich nur zu sagen, dann melde dich bei uns,
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melde dich beim MYZELIUM, weil wir einfach gemeinsam vielleicht auch überlegen
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können, okay, was braucht dein oder euer Projekt, um sich da zu wandeln, zu verwandeln,
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um wirklich tragfähig dastehen zu
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können und vor allem eben gemeinschaftsgetragen in die Zukunft zu gehen.
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Und dann sage ich vielen herzlichen Dank für diese kleine Mini-Podcast-Folge,
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die wir jetzt einfach gemacht haben und mal gucken, was die in der Welt da draußen
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so für Resonanzen erzielt.
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Ich danke auch, liebste Volker und danke für euer Zuhören und bis bald. Tschüss. Ciao.