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Wat ass gemeinschaftsbaséiert Wirtschaften?



Foto: Eva Beyer

Lara Bausch vom Radiosender 100,7 aus Luxemburg hat Timo zum gemeinschaftsbasierten Wirtschaften interviewt. Hier ein kleiner Ausschnitt:


"D'Konzept, mat deem déi zwee Grënner beroden a vernetzen, heescht gemeinschaftsbaséiert Wirtschaften.

"Wenn man ein kleineres Unternehmen gründen möchte, macht es viel mehr Sinn aus Kunden Mitglieder zu machen, Menschen, die sagen: Ja, ich gehe mit in Verantwortung dafür, was der Anbieter einer Leistung oder eines Gutes braucht. Gemeinschaftsbasiert bedeutet also nicht, dass man auf Basis eines Marktes, sondern, dass die Unternehmerin sich dazu entscheidet, eine Gemeinschaft aufbauen, auf deren Basis sie wirtschaften möchte."

Beim éischten Androck kléngt d'Konzept e bësse komplizéiert. Huele mer mol e Beispill. Eng Yogaprof huet hire Yogastudio vergréissert a Myzelium huet hir gehollef sech ëmzestellen op eng gemeinschaftlech Basis. D'Yogaschüler bezuelen elo net méi pro Cours, mee bezuele pro Mount e feste Bäitrag. Zousätzlech verflichten si sech derzou, dëse Bäitrag fir ee Joer ze bezuelen.

Esou wirtschaft de Yogastudio net méi um fräie Marché, well e seng fest Clientë wärend engem Joer u sech bënnt. De Virdeel fir d'Yogaprof ass, datt si wärend deem Zäitraum eng finanziell Sécherheet huet.


Méi oder manner Responsabilitéiten?

Mee geet den Trend hautdesdaags net éischter an déi Richtung, datt d'Mënsche manner Responsabilitéite wëllen?

"Wir ermutigen die Menschen das zu tun, wofür si brennen. Also das, was sie eigentlich tun möchten. Und wenn sie tun wofür sie brennen, dann überzeugen sie auch. Wir merken, dass die Menschen geradezu eine Sehnsucht danach haben, bei Projekten mitzumachen, bei denen auch wirklich der Anspruch besteht, etwas zu ändern, und nicht nur Greenwashing zu betreiben."

Wann den Timo Wans dovunner schwätzt Saachen ze veränneren, da mengt hien domadder virun allem d'Aart a Weis, wéi mer Profit erzilen, a wat mer fir e Produit bezuelen.

"Wir sagen einfach, dass gerade wenn man die Welt nachhaltiger, sozialer und inklusiver machen will, der Markt einfach nicht das beste Organisationsprinzip ist, was wir dafür zur Verfügung haben, um zu wirtschaften. Am Markt ist es ja so, dass wenn man dort wirtschaftet, macht man Profite und in der Regel werden diese Profite auf Kosten von sozialen und ökologischen Ressourcen erzeugt. Das tun alle und alle, die das nicht tun wollen, wie zum Beispiel social Entrepreneure oder auch Genossenschaften u.sw., geraten unter Druck.""

Den ganzen Artikel samt Audioversion aus der Mediathek findet ihr hier

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